Büro-Exkursion Rotterdam 13. - 16.10.2016 |

Durch die fast komplette Zerstörung der historischen Innenstadt im 2. Weltkrieg und durch die Verlegung des Hafens in Richtung Nordsee gibt es in Rotterdam viel Platz und Offenheit für architektonische Experimente. Diese begannen schon in den zwanziger Jahren mit der Van-Nelle-Fabrik im Bauhaus-Stil, deren Direktor sich von den gleichen Architekten ein damals futuristisch anmutendes Wohnhaus bauen ließ. Ein besonders avantgardistischer Wohnungsbau aus den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, die Kubus-Häuser, konnten wir ebenfalls von innen besichtigen. Wie immer in Holland ließ sich die Stadt am besten mit dem Fahrrad erkunden. Und neben Architektur-Ikonen, wie die Kunsthalle von OMA, gab es viele aktuelle und spannende Gebäude zu entdecken. Am besten gefiel uns die temporäre gelbe Holzbrücke „Luchtsingel“, die es geschafft hat, einen nördlichen Stadtteil neu zu beleben. Sie durchquert ein Bürohaus mit einem Urban-Gardening-Dach und zeigt besonders gut, wie unkonventionell und ideenreich unsere Nachbarn mit Architektur und Stadtplanung umgehen.

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