Alles nur Fassade? |

Das diesjährige Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Friedemann Steinhausen architekturphotographie und TOMCOM Büro für Konzeption und Gestaltung.
Es lädt die Besucher zur bewussten Wahrnehmung ihrer gebauten Stadt-Umwelt und zur Gestaltung von Räumen ein. Was verbirgt sich hinter den städtischen Fassaden? Hinter barocken Schlossfassaden und vorgefertigten Rasterfassaden? Würde nicht jeder gerne mal in fremde Räume spähen und dort Überraschendes entdecken? Denn nicht hinter jedem Schlossfenster verbirgt sich ein königliches Schlafzimmer, dafür sind manche Plattenbauten recht barock möbliert… Am liebsten würde man doch gleich selbst mal einziehen und sich den passenden Raum zur Fassade schaffen. Dies ist möglich in der Stadt für eine Nacht!
Der Raumkörper wird von außen mit Fotos von Potsdamer Fassaden verkleidet. Von Nahem ist es möglich, durch die Fenster zu schauen und wie bei einem Guckkasten die dahinter liegenden Räume zu betrachten. Diese bestehen aus Kartonboxen, die aneinandergereiht vom Inneren des Raumkörpers aus zugänglich sind. Hier ist nun die Kreativität der Besucher gefragt: jeder kann sich seinen Wunschraum basteln, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gestaltungsmaterialien, wie Papier und Pappe, Farben, Holz, Styropor, Knetmasse und Zeitschriftenbilder, werden zur Verfügung gestellt. Nachts werden die Räume von innen beleuchtet und machen dadurch besonders neugierig auf einen Blick hinter die Fassaden. Nach 24 Stunden ergibt sich hinter geordneten Potsdamer Fassaden ein buntes Panorama von Raumvisionen der Besucher.
Bei der Gestaltung der Räume beraten wir natürlich gerne und hoffen auf spannende und anregende Gespräche.

12. + 13. Juli | 24 Stunden | 15 bis 15 Uhr | www.schiffbauergasse.de

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