Turmfalkennest |

Von Lärm und Staub lassen sie sich nicht stören. Von Bauarbeitern und Bauleitung unbemerkt, hat ein in der Roten Kaserne ansässiges Turmfalkenpaar in einem alten Taubennest Mitte April 5 Eier abgelegt. Seitdem werden sie von der Biologin Christiane Schröder betreut, mit der auch die Abstimmungen zum Bauablauf erfolgen, um die Störungen möglichst gering zu halten und das Brutgeschäft zum Erfolg zu führen. Um den 13. Mai sind die Jungen geschlüpft und werden täglich größer. Die schön gefärbten Greifvögel sind Felsbrüter, die bevorzugt in Spalten und Höhlen brüten und sich auch die Städte als Lebensraum erobert haben. In felsarmen Regionen nutzen sie die Nester anderer Vogelarten wie beispielsweise von Tauben und Krähen. Die Sanierung der alten Kasernengebäude, bei denen das Ziegelmauerwerk wieder verfugt und Löcher in der Fassade geschlossen werden, nimmt vielen Höhlenbrütern wie Turmfalke, Spatzen und Meisen ihre Nistmöglichkeiten. Deswegen werden nach Abschluss der Arbeiten Nisthilfen angebracht. 

Die schönen Bilder der Turmfalken stammen von Frau Christiane Schröder.

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